Wie man Schach spielt

Wie man Schach spielt

Schach ist ein populäres Brettspiel, bei dem sich die zwei aktiven Spieler gegeneinander um den begehrten Sieg duellieren. Die Geschichte des Spiels reicht weit in die Vergangenheit zurück und ist von verschiedenen Mythen und Entstehungsgeschichten umrankt. Historiker sind sich uneinig über die genaue Entstehung, aber es kann mit Sicherheit gesagt werden, dass es in den letzten hunderten Jahren stets an Popularität zugenommen hat. Dieser Artikel befasst sich mit den grundlegenden Regeln des Schachs, erklärt die Funktionen der einzelnen Figuren und erläutert den Aufbau des Schachbretts, auf dem gespielt wird.

Ziel des Spiels und Aufbau des Schachbretts

Beim Schach gibt es zwei spielbare Farben, schwarz und weiß. Diese Farben spiegeln die einzelnen Figuren wider, mit denen gespielt wird. Insgesamt stehen 16 Figuren pro Spieler auf dem Brett: die wohl wichtigste Figur ist der König. Zudem wird mit einer Dame, zwei Läufern, zwei Türmen, zwei Springern und acht Bauern angetreten. Ziel des Spiels ist es, seinen Gegner schachmatt zu setzen. Das bedeutet, den gegnerischen König in eine Position zu bringen, aus der er diesen nicht mehr aus dem Schachmatt herausbefördern kann. Dem König darf also kein Zug mehr möglich sein, ohne geschlagen zu werden. Ist diese Prämisse erfüllt, hat der Spieler das Schachspiel für sich entschieden. Gespielt wird auf einem, meist hölzernem Schachbrett mit insgesamt 64 Feldern. Es ist in einem 8×8 Raster aufgebaut, an den Seiten sind Zahlen und Buchstabend aufgeführt. Diese ermöglichen eine genaue Angabe des Standpunkts der einzelnen Figuren. Die Spieler stehen sich dabei gegenüber, schwarz spielt gegen weiß. Die Figuren werden in den zwei am nächsten zum Spieler gelegenen Reihen angeordnet. In der vordersten Reihe werden die acht Bauern platziert, dahinter folgen zunächst ein Turm, dann ein Springer, anschließend ein Läufer, König und Dame, wieder ein Läufer, Springer und außen der zweite Turm. Gespielt wird abwechselnd, weiß beginnt. Ein Zug besteht aus der Bewegung von jeweils einer Spielfigur, es sei denn, man führt eine sogenannte Rochade aus, wobei Turm und König gleichzeitig bewegt werden dürfen.

Erklärung der Figuren

Geschlagen wird eine Figur, wenn der gegnerische Spieler seine eigene Figur auf dessen Feld setzen kann. Die geschlagene Figur wird umgehend aus dem Spiel entfernt und kann nicht mehr eingesetzt werden. Der Turm kann sich horizontal und vertikal über die Spalten und Reihen des Spielfelds bewegen, allerdings keine anderen Figuren überspringen. Der Läufer kann nur diagonal bewegt werden und ebenfalls nicht über andere Figuren hinwegspringen. Die Dame kombiniert die Möglichkeiten des Turms und des Läufers und lässt sich somit horizontal, vertikal und diagonal bewegen. Sie hat die größte Bewegungsfreiheit, darf aber keine anderen Figuren überspringen. Der König darf sich auf jedes Feld bewegen, auf dem er von keiner gegnerischen Figur geschlagen werden kann. Der Springer besitzt die Form eines Pferds und darf entweder über ein Feld horizontal und zwei vertikale Felder oder über zwei horizontale Felder und ein vertikales Feld bewegt werden. Diese Figur ist die einzige Spielfigur, welche über andere Figuren hinwegspringen kann. Dabei werden die übersprungenen Figuren aber nicht geschlagen. Der Bauer lässt sich innerhalb seiner Spalte immer ein Feld in die gegnerische Richtung bewegen.